Pressekritiken


A cappella in aller Vielfalt
Syker Kurier, 10.12.2018

Sechs Stimmen sangen in vier Sprachen, der Hauptakt der Weihnachtlichen Kulturtage war äußerst vielfältig. Auf Deutsch, Englisch, Französisch und Latein boten die Draufsänger am Sonnabend in der Christuskirche in Syke einen Auftritt, der das Attribut „begeisternd“ mehr als verdiente.

Die Kulturinitiative Jazz, Folk, Klassik hatte die sechs Männer aus dem Osnabrücker Land erneut eingeladen und alles richtig gemacht. Die knapp 100 Besucher klatschten ausdauernd. Sie hatten angenehm kompakte 80 Minuten A-capella-Musik hinter sich, die stimmlich äußerst vielfältig, abwechslungsreich, ausdrucksstark und kreativ waren. Das Sextett überzeugte sowohl mit zutiefst geistlichen und zum Teil schon Jahrhunderte alten Stücken als auch mit vergleichsweise neuen Songs. Einige Besucher senkten während der Maria huldigenden Stücke den Blick und falteten die Hände. Doch faszinierten die Gesangskünste auch die Besucher, die weder kirchenaffin waren noch tiefstes musikalisches Detailwissen hatten. So intonierten die Draufsänger in „Alleluia“ allein dieses Wort rund zwei Dutzend mal. Weil jeder es mal einzeln sang und die Töne sich überschnitten, mal alle sechs einstimmten, mal laut, mal leise sangen, und nicht zuletzt wegen unterschiedlicher Tonhöhen, entstand ein minutenlanges beeindruckendes Stück. Das erforderte hohe Konzentration und deshalb hatte Frontmann Joachim Bodde vorab mit einem Augenzwinkern gebeten: „Klatschen Sie nicht zwischendurch, sondern erst am Ende. Dann aber gern eruptiv.“ Im Kanon und mit Tempiwechsel variierten die Künstler die Songs. Hatten sie die geistlichen Lieder noch getragen und in ruhiger Harmonie vorgetragen und aus Notenmappen abgelesen, so wurde der zweite Teil lebendiger, ja heiter. Zu Songs wie „Honey Pie“, „Let It Snow“ und „Walking In A Winter wonderland“ wippten die sechs, wechselten die Positionen, sangen Soli und boten eine größere Bandbreite an Tonlagen. Sogar kecke Hüftschwünge wurden kurzzeitig eingestreut.


Wenn Freunde Freunde einladen
Geselliger Abend: Unter dem Motto „Bring a Friend“ erleben die Förderer des Elternhauses im Innovationszentrum Fennel einen Abend voller Genüsse
Neue Westfälische Zeitung, 15.11.2018

Ein Hauch Comedian Harmonists: Das Sextett „Draufsänger“ sorgte beim Freundesabend für Musik.

Bad Oeyhausen. Die A-Capella-Band „Draufsänger“ hält es mit Robert Gilbert: „Ein Freund, ein guter Freund, ist das Beste was es gibt auf der Welt.“
Bei den 111 Freunden, die dem Ronald-McDonald-Haus tatkräftig unter die Arme greifen, kam das Vokalensemble am Dienstagabend hervorragend an. Auf eine Einladung von Berndt Kriete, Vorstand des Innovationszentrums Fennel, erlebte der Freundeskreis einen rundum gelungenen Abend unter dem Motto: „Bring a Friend“. Kriete folgte damit einer alten Tradition unter den Förderern des Elternhauses, dass Freunde Freunde einladen. Blitzeblank muss es im Foyer des IZF sein, wenn hoher Besuch kommt. So viel ist klar. Keike Pönninghaus stört es dabei überhaupt nicht, dass sie noch mit ihrem Feudel den Staub hinfort wirbelt, als bereits die ersten Gäste ankommen. Im Hausfrauenkittel und mit Tüchern uns Wedeln bewaffnet wienert die ehrenamtliche Helferin auf dem Elternhaus um die Mitglieder des Freundeskreises herum und sorgt für Sauberkeit und Ordnung. Im Programmpunkt der Einladungskarte heißt das „Freundliches Anbändeln“.
Dann übernehmen die „Draufsänger“ die Regie und sorgen mit bestechendem Charisma für gute Stimmung bevor Moderator Thomas Lörkens die einzelnen Redner auf die Bühne bittet: Berndt Kriete, der auf die Geschichte der Fennel-Stiftung und die Aufgaben des Bildungsträgers IZF eingeht. Und Stefanie Kruse, die das Leben im Elternhaus durch einen Film lebendig werden lässt. Eine ergreifende Bilderfolge, die mit dem Zitat von Oscar Wilde endet: „Freundschaft ist weit tragischer als Liebe. Sie dauert länger“. […]


Mehrere Zugaben erklatscht
A cappella vom Feinsten im Venner Mühlenkotten
Neue Osnabrücker Zeitung, 24.04.2018

Gleich geht‚s los: die „Draufsänger“ vor dem Venner Mühlenkotten, in dem sie anschließend die Zuhörer beeindruckten. Foto: Reingunde Büttner
Gleich geht‚s los: die „Draufsänger“ vor dem Venner Mühlenkotten, in dem sie anschließend die Zuhörer beeindruckten. Foto: Reingunde Büttner

Venne. Die A cappella-Gruppe „Draufsänger“ gastierte vor einem begeisterten Publikum im Venner Mühlenkotten. Sie präsentierte Musik zum Zuhören, zum Nachdenken, zum Mitwippen und Mitklatschen.

Die Band wurde 1992 unter dem Namen Bon Timbre aus Mitgliedern des Osnabrücker Jugendchores am Osnabrücker Dom gegründet. Sie sind dreimalige Preisträger bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Ihr Programm besteht aus A-cappella-Pop, Comedian Harmonists, Jazz, Schlager, Volksliedersätzen, Madrigalen und geistlichen Kompositionen. Ihre stimmliche Ausbildung erhielten erhielten die Draufsänger in Kinder- und Jugendchören.

In ihrem Berufsleben stehen sie als Lehrer, Kaufmann, Ingenieur, Arzt und Chemiker ihren Mann. Im Venner Mühlenkotten boten die sechs Sänger einen „Musikalischen Frühlingsgruß“, einen Querschnitt durch ihr vielfältiges Repertoire – angefangen bei Madrigalen, einigen Titeln der unvergessenen Harmonists, jazzige Arrangements von Schlagern, bis hin zu Pop und sogar Rap.

Mitsingen konnten die Besucher bei Titeln wie „Wochenend und Sonnenschein“, „Das ist die Liebe der Matrosen“, oder „Im Wagen vor mir fährt eine junges Mädchen“. Quasi für jeden Geschmack hatten die Sänger etwas in ihrem Gepäck.

Bei stehendem Applaus und nach einigen Zugaben war das Konzert dann nach zweieinhalb Stunden beendet.


A-Capella Ensemble bietet eine gute Mischung aus Musik und Humor
»Nur Stimmen« beeindrucken
Westfalenblatt, 12.12.2017

Viel mehr als A-Capella-Gesang: Die »Draufsänger– haben bei ihrem Auftritt in der Begegnungsstätte Wehdem auch eine perfekte Bühnenschau geboten. Die Musiker […] sind beim Kulturring Stemwede keine Unbekannten mehr.

Stemwede-Wehdem (WB). Mit einer Mischung aus A-Capella-Gesang und Comedy haben die »Draufsänger« 150 Zuschauer begeistert.

Stimmenkünstler ohne Instrumente haben auf Einladung des Stemweder Kulturrings in Wehdem gastiert.
Mit dem A-Capella-Ensemble hatte der Stemweder Kulturring zu einem Konzertabend eingeladen, der mit einer gesunden Mischung aus handgemachten A-Capella-Gesang, Comedy und witziger Bühnenshow etwa 150 Zuschauer begeisterte.
Die gut gelaunten Stimmenkünstler konnten dabei auf jede Art von Instrumenten verzichten und machen in ihrem Programm vor kaum einer Showgröße Halt. Amüsant interpretierten sie Schlager, Jazz, Rock und einige Gassenhauer. Dabei wurden immer wieder eigene Songs mit gängigen Hits gemischt.
Bei all dem hielten die sechs Sänger immer die Balance zwischen Musik, Comedy und Performance sowie zwischen Slapstick und A-Capella-Gesang. Das Programm wurde nie platt oder langweilig, schon gar nicht trivial. Hoher Unterhaltungswert war dem Publikum eingangs versprochen worden – und das Versprechen hielten die »Draufsänger« allemal.
Mehr als zwei Stunden lang begeistert die Truppe das Publikum. Für die redlich verdienten Zugaben bedanken sich die charmanten Sänger anschließend auch am CD-Tisch im Foyer und plaudern liebenswürdig mit den zahlreichen Fans, die nicht weichen wollten.
Kein Wunder, die »Draufsänger« sind für das Stemweder Publikum bei Leibe keine Unbekannten. Doris Schwier, zweite Vorsitzende des Stemweder Kulturrings hatte die singende Formation schon von 1998 bis 2005 fünf Mal, damals noch unter dem alten Namen »Bon Timbre« auf die Bühne der Wehdemer Begegnungsstätte eingeladen.
»Die Sangesbrüder haben uns damals genauso viel Spaß gemacht wie heute«, freute sich Schwier zum Ende des Konzertes und schloss nicht aus, der Bitte der »Draufsänger« nachzukommen, sie erneut für einen musikalisch-unterhaltsamen Abend einzuladen.“


Publikum singt spontan mit
Westfälische Nachrichten, 26.11.2017

„[…] Als besonderes Glanzlicht hatte der Chor die A-capella-Gruppe „Draufsänger“ eingeladen. Die sechs Herren gaben dem Liedersalat die besondere Spritzigkeit. Im ersten Teil des Konzertes sangen sie Stücke ganz nach der Art der „Comedian Harmonists“. So verzückten Hits wie „Ein Freund, ein guter Freund“, „Mein kleiner grüner Kaktus“ oder „Wenn die Sonja Russisch tanzt“ das Publikum. Dabei überzeugten die Sänger nicht nur mir ihrer stimmlichen Vielseitigkeit. Ihre Darbietungen peppten sie immer wieder mit kleineren Choreographien auf.
Der zweite Teil war von fetzigen Rock‘n‘Roll-Nummern, Beat Boxing und Rap-Einlagen gekennzeichnet. Das gefiel nicht nur dem Publikum, das bei bestimmten Gesangsstellen – spontan aufgefordert – sofort mitschmetterte. Auch den Sängern des Männerchors verging vor Freude das Grinsen nicht mehr.
Zum krönenden Abschluss gab es vom Männerchor noch ein paar Lieder, bei denen das ganze Publikum mitsingen konnte. Und auch die „Draufsänger“ mischten sich unter die Sänger aus Havixbeck. Das belohnten die Zuhörer mit viel Applaus.“


Konzert mit der A cappella-Band Draufsänger
Internetauftritt der katholischen Pfarrgemeinde St. Viktor in Damme, 14.05.2017


„Am Muttertags-Sonntag, den 14. Mai war die Osnabrücker a-cappella-Band DraufSänger mit einem eindrucksvollen Konzert in der Dammer St.-Viktor-Kirche zu Gast. In diesem Jahr feiert die Band, die vielen noch unter ihrem früheren Namen „Bon Timbre“ bekannt ist, ihr 25-jähriges Bestehen.

Das Programm des Dammer Konzertes reichte von einer Ave-Regina-Motette aus dem 16. Jahrhundert über spätromantische und moderne Gesänge von Maurice Duruflé, Francis Poulenc u. a. bis hin zu schwungvollen Arrangements von Beatles-Songs und Billy Joels „And so it goes“. Ergänzt wurde das Programm durch Orgelwerke von Franz Liszts „Ave Maria von Arcadelt“ bis hin zu Rolf Løvlands „You raise me up“, gespielt von Kirchenmusiker Gabriel Isenberg.

Die rund 250 Konzertbesucher spendeten begeisterten Applaus und ließen die Musiker nicht ohne eine Zugabe gehen, die die Sänger gemeinsam mit Gabriel Isenberg an der Orgel mit Henry Purcells Evening Hymn gestalteten.“


Gesangskünstler beherrschen sogar Crossover
Haller Kreisblatt, 08.11.2016

„Vor Energie sprühend und immer in Bewegung eroberten Kontratenor Uwe Winninghoff, Bass Martin „Ohlsen“ Kleine, Tenor Benedikt Steinfeld, Kontratenor Joachim Bodde, Bariton Heiko Brune und Bassbariton Martin Schneider das Publikum im Sturm. Bestens aufgelegt und voller Schwung rockten sie den Altarraum. […] Zwar verdienen sich die „Draufsänger“ abseits der Bühne als Arzt, Ingenieur oder Lehrer ihre Brötchen. Dass hier versierte und erfahrene Musiker in der St. Georgskirche eine beeindruckende Kostprobe ihres Könnens ablieferten, war allerdings nicht zu überhören.“


Diele wird zum Konzertsaal: Gelungener Konzertabend auf dem Kuhlhoff in Bippen
Neue Osnabrücker Zeitung, 17.05.2016

Bippen 2016

„Nach der Pause eroberten die Draufsänger die Herzen des Publikums im Sturm. […] Das Publikum ging begeistert mit und feierte die sechs Sänger, die alle Töne der Tonleiter nutzten und verschiedene Instrumente perfekt imitierten. […] Ein Höhepunkt war der „Besuch“ von Udo Lindenberg, der unter anderem „Im Wagen vor mir“ sang, aber auch den „Sonderzug nach Pankow“ nicht vergaß. Mit „What a wonderful world“ von Louis Armstrong endete ein gelungener Abend.“


Lehrer, Arzt, Ingenieur, Student: Draufsänger – ungewöhnliches Ensemble in Meppen
Neue Osnabrücker Zeitung, 15.02.2016

Meppen 2016

„Nicht enden wollender Applaus, etliche Zugaben, Mitsingen vom ersten Ton an – so hat sich das Publikum einfangen lassen von dem, was die „Draufsänger“ auf die Meppener Theaterbühne brachten. […] „Na, auch hier?“ – einzeln und in Gruppen auf die individuellen Gründe des Kommens singend angesprochen, fühlte sich das Publikum bei der Eröffnung, als sei es einer privaten Einladung gefolgt. Das Konzept ging auf, Nähe zum Publikum von der ersten Sekunde an.“


Nur Stimmen, keine Instrumente – trotzdem tolle Musik
Neue Westfälische, 17.01.2016

Schloß Holte 2016

„Das Sextett „Draufsänger“ gab in der Aula am Gymnasium ein beeindruckendes A-cappella-Konzert. […] Keine Unterstützung durch Instrumente, allein das Wissen um die eigenen Stärken im Gesang. […] Viele Arrangements sprachen von alltäglichen Situationen, meist witzig oder leicht überhöht. Das Publikum lachte viel und beherzt.“


Stimmung nur mit Stimme: „Die Draufsänger“ auf dem Kulturhof
Westfälische Nachrichten, 02.09.2015

Westerkappeln 2015

„Der Kulturhof Westerbeck und seine Fans erlebten am Sonntagabend nach vierwöchiger Sommerpause ein Konzert mit hohem Anspruch, in großartiger Stimmung und vor allem ohne Musikinstrumente – außer dem schönsten aller Instrumente, der menschlichen Stimme. […] Die Stimmung stieg im Laufe des Abends, sofern das überhaupt möglich war, und das Sextett mit Achim Bodde, Benedikt Steinfeld, Heiko Brune, Martin Schneider, Martin Kleine und Uwe Winninghoff schien sich in Westerbeck ebenso wohl zu fühlen wie Gastgeber und Gäste. […] Applaus, Bravorufe, Blumen, Vorhänge und Zugaben.“


Konzert der „Draufsänger“: Mit neuem Selbstverständnis im Haus der Jugend
Neue Osnabrücker Zeitung, 22.09.2014

Osnabrück 2014


„Das Vokalensemble Bon Timbre hat sich 2014, also in diesem Jahr, umbenannt und nennt sich jetzt „Draufsänger“. […] Die Sänger fühlen sich heute weniger akademisch. Sie haben ein lässigeres Bühnenverständnis, und das bringen sie in ihrem neuen Programm gekonnt über die Rampe.“